DER HEIRATSANTRAG

Natürlich spricht man als Hochzeitsplanerin schon vor einem offiziellen Antrag über die eigene Hochzeit, selbstverständlich auch mit dem Partner, denn in unserem Leben dreht sich seit Beginn meiner Selbstständigkeit vieles um das Thema Hochzeit. Selbst und ständig sowie privat und geschäftlich. Es ist schließlich mein Job, mich damit zu befassen und meinen Brautpaaren mit ganz viel Wissen aus der Hochzeitsbranche mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Auch der Partner ist immer stark eingebunden, sei es auf den Hochzeitsmessen, am Tag der Hochzeit selbst oder einfach als Zuhörer. Klar, dass das Thema Heiraten auch bei Thorsten und mir schon immer mal Gesprächsthema war. Wir sehen viel, bekommen viel mit, wussten direkt was uns gefallen würde und was nicht. So war die Skizze unserer eigenen Hochzeit schon längst gezeichnet, obwohl wir noch nie übers Heiraten gesprochen haben. Deshalb war der Antrag am 24.12.2014 im Skiurlaub eine große Überraschung und ich hatte damit überhaupt nicht gerechnet.

Aber wie kam es dazu? Dies kann ich euch selbst ja auch nur aus Erzählungen von Thorsten berichten: Auf der Hochzeitsmesse im SportSchloss Velen im Oktober 2014 hat Thorsten heimlich den Ring (dazu mehr im nächsten Post) bei Carsten Bärenfänger bestellt. Carsten hat ein Trauringstudio und eine Goldschmiede in Dortmund und hat schon zahlreiche meiner Brautpaare glücklich gemacht, so sollte natürlich auch mein Ring von ihm kommen. Wochenlang hat Thorsten den Ring dann schon in der Verkleidung seines Autos mich sich herumgefahren, denn wenn einer alle Verstecke entdeckt oder irgendetwas herausfindet, dann bin ich es :-). Das wollte Thorsten nicht riskieren und das hat auch super geklappt. Nichtsahnend sind wir wie geplant über Weihnachten nach Mayrhofen in den Skiurlaub gefahren. Dort wollte ich so gerne eine Pferdeschlittenfahrt machen, aber leider lag kein Schnee im Tal. Plan B für Thorsten: eine Rodeltour. Doch auch die konnte wegen Schneemangel nicht stattfinden. Am Heiligabend nahm er dann all seinen Mut zusammen, kaufte mittags auf der Hütte heimlich eine kleine Flasche Sekt und sagte auf dem Rückweg zum Lift: „Lass uns am Gipfelkreuz doch mal Pause und ein Foto machen.“ Gesagt, getan, wir da hoch gekraxelt und die wunderschöne Aussicht genossen. Ich war als Skineuling ganz angetan von der Atmosphäre am höchsten Punkt im Skigebiet – irgendwie magisch.

Heiratsantrag im Schnee Gipfelkreuz Hochzeit

Thorsten sagte immer wieder, dass ich doch mal den Helm absetzen sollte, aber wieso auch? Ist doch nur Arbeit das Ding wieder mit Mütze und allem aufzusetzen ;-). Ich ganz stur den Helm aufgelassen, als er auf einmal auf die Knie ging und mir nach ein paar einleitenden Sätzen (ich weiß keinen mehr davon) den Antrag machte und den schönsten Ring der Welt aus der Tasche zauberte. Völlig baff habe ich Ja gesagt und prompt standen auch schon zwei zuschauende Snowboarder mit einem kleinen Feigling neben uns. Total von den Socken und überglücklich wuselten wir den Nachmittag durch den Schnee –  ans Skifahren war nicht mehr zu denken. Erst ein paar Tage später realisierte ich, dass Thorsten und ich heiraten werden…und dann ging es los – die eigene Hochzeitsplanung <3.

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